Hotelsilber

Hotelsilber ist eine Bezeichnung für Silberbestecke, Silbertabletts und Etageren sowie vieles mehr, die zwar aus Silber gefertigt sind, jedoch eine spezielle Legierung aufweisen. Dabei wird Hotelsilber mitunter auch als Neusilber bezeichnet. Die spezielle Legierung macht Hotelsilber besonders strapazierfähig und wenig anfällig gegenüber Belastungen, was durch die massiven Beanspruchungen in der Gastronomie von Bedeutung ist. Kratzer entstehen darauf nicht so schnell und Hotelsilber kann sogar in der Spülmaschine gereinigt werden.

Neben verschiedenen Besteckteilen werden aus Hotelsilber auch attraktive Kannen, Tabletts oder Schüsseln hergestellt. Es überzeugt mit seiner Langlebigkeit und Stabilität. Die besondere Schönheit, die man von klassischem Silber kennt, ist ebenso dem Hotelsilber eigen, hält hier aber wesentlich länger an. Einige Sammler haben sich daher sogar auf das Hotelsilber spezialisiert.

Besonderheiten beim Hotelsilber

Echtsilber ist niemals reines Silber, denn dabei handelt es sich um ein recht weiches Material. Um es verarbeiten zu können, wird es mit anderen Metallen, oft mit Kupfer, gemischt. Dabei können unterschiedliche Anteile Kupfer und Silber enthalten sein. Ab dem 800er Silber spricht man von Echtsilber. Es enthält 800 Teile Feinsilber und 200 Teile Kupfer. Darüber hinaus gibt es das 835er, das 900er und das 925er Silber. Letzteres ist auch als Sterlingsilber bekannt und derzeit das reinste Silber.

Dieses kommt aber für Hotelsilber eher selten zum Einsatz, da es noch recht weich und damit anfällig gegenüber Beanspruchungen ist. Dadurch würde es sehr schnell verschleißen. Die Silberanteile im Hotelsilber werden deshalb etwas niedriger ausfallen, um die dauernde Beanspruchung auszuhalten.

 

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