Montag, 28. Juni 2021

Neue 20 Euro Sammlermünze angekündigt

Anlässlich des 225. Geburtstags von Annette von Droste-Hülshoff, die von 1797 bis 1848 lebte, hat die Bundesregierung beschlossen eine neue 20 Euro Sammlermünze prägen zu lassen. Diese soll im Februar 2022 ausgegeben werden. Die bekannte deutsche Schriftstellerin und Komponistin von Droste-Hülshoff gehört zu den wichtigsten Dichtern im deutschsprachigen Raum des 19. Jahrhunderts.

Die Münze soll aus 925er Sterlingsilber bestehen und ein Gewicht von 18 Gramm auf die Waage bringen. Der Durchmesser der Münze soll 32,5 Millimeter betragen. Sie wird in den Prägequalitäten Stempel- und Spiegelglanz hergestellt. Während die Münzen in Stempelglanz zum Nennwert von 20 Euro angeboten werden, sollen die Münzen in der Sammlerqualität Spiegelglanz zu einem Preis über dem Nennwert ausgegeben werden. Die genauen Preise und Bestellmodalitäten wird die Münze Deutschland rechtzeitig vor dem Ausgabetag bekannt geben.

So sieht die neue 20 Euro Sammlermünze aus

Den Entwurf für die neue Sammlermünze hat die Künstlerin Anna Auras aus Stuttgart kreiert. Auf der Bildseite ist Annette von Droste-Hülshoff zu sehen. Ihr Haar ist vom Wind gelöst worden. Man könne dies als Symbol für ihre Befreiung aus den damaligen engen Verhältnissen sehen, heißt es in entsprechenden Interpretationen. Auch der Gesichtsausdruck hat eine große Symbolik, steht er doch für Entschlossenheit und widerspricht somit den damaligen Erwartungen an Geschlecht und Stand der Dichterin. Im Hintergrund sieht man eine Alpensilhouette und einen angedeuteten Vogel. Damit will Auras die Naturverbundenheit der Dichterin darstellen.

Die Wertseite der neuen Sammlermünze wird geprägt von einem Adler und dem Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“. Auch die Wertziffer, die Wertbezeichnung und das Prägezeichen „F“ der Staatlichen Münzen Baden-Württemberg dürfen nicht fehlen. Darüber hinaus sind die Jahreszahl sowie die zwölf Europasterne zu sehen. Die Angabe „SILBER 925“ ist ebenfalls aufgeprägt. Der Münzrand ist glatt gestaltet. In vertiefter Prägung kann man die Inschrift „SO GROSSES KLEINOD, EINMAL SEIN STATT GELTEN!“ sehen.

© WEGHV Redaktion