Dienstag, 26. Januar 2021

Südafrikas Minenproduktion im November 2020

Das Statistikamt der Republik Südafrika hat die jüngsten Zahlen zum Minenausstoß des Landes per Ende November 2020 veröffentlicht. Wie aus den Daten hervorgeht, mussten auch die südafrikanischen Minen einen Rückgang ihrer Produktion im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Insgesamt brachen die Fördermengen um 11,6 Prozent ein.

Ein ähnliches Bild zeigte sich bei der Goldförderung. Dort fiel der Rückgang im elften Monat des Jahres stärker aus als noch in den beiden Vormonaten. Insgesamt beliefen sich die Rückgänge in der Goldproduktion auf sieben Prozent. Die größten Verluste musste allerdings die Kupferproduktion hinnehmen (minus 46,2 Prozent). Sehr groß fielen auch die Rückgänge im Eisenerzabbau mit minus 35,3 Prozent aus. Danach folgten der Abbau von Chromerz (minus 17,9 Prozent), der Abbau der Platingruppenmetalle (minus 16,1 Prozent) sowie der Manganerzabbau (minus 15,9 Prozent).

Beim Nickelbergbau verzeichnete man einen Rückgang um elf Prozent. Weniger stark betroffen waren der Abbau „anderer“ nicht-metallischer Mineralien (minus 6,9 Prozent), der Kohlebergbau (minus 5,9 Prozent) und der Abbau „anderer“ metallischer Mineralien (minus 4,7 Prozent).

Wie in fast jedem Monat gab es neben den Verlusten im Minenabbau auch Gewinner. Während dort allerdings in aller Regel mehrere Bereiche gelistet sind, gab es im November 2020 ausschließlich in den Diamantminen ein Plus bei der Fördermenge zu verzeichnen. Das war dann aber mit 56 Prozent auch stattlich.

© WEGHV Redaktion