Donnerstag, 17. Dezember 2020

Sambias Zentralbank will Devisenreserven aufstocken

Wie aus einem aktuellen Bericht von Mining.com hervorgeht, hat der afrikanische Staat Sambia am letzten Freitag ein Abkommen unterzeichnet, in dem es um die Abnahme von Gold geht. Ziel ist es, die auf einen Tiefststand gefallenen Devisenreserven wieder aufzustocken.

Das Abkommen wurde mit dem kanadischen Bergbauunternehmen First Quantum Minerals geschlossen. In dem Kontrakt heißt es, dass Sambia sämtliches Gold erwerben will, welches beim Abbau von Kupfer in der Kansanshi-Mine als Nebenprodukt abfällt. Alleine für das laufende Jahr rechnet man bei der besagten Mine mit einem Goldausstoß zwischen 120.000 und 130.000 Unzen.

Darüber hinaus hat die afrikanische Zentralbank einen Vertrag mit der nationalen Bergbau-Investmentgesellschaft Zambia Gold abgeschlossen. Diese kauft vor allem Gold von Kleinproduzenten, besitzt aber keine eigenen Minen. Der Gouverneur der Bank of Zambia, Christopher Mvunga, erklärte die Unterzeichnung der Abkommen, damit, dass Gold in Zeiten, in denen andere vom Marktstress gebeutelte Vermögenswerte an Wert verlieren, an Wert gewinne. Daher könne die Investition in das gelbe Edelmetall „das gesamte Portfolio vor großen Verlusten schützen“.

© WEGHV Redaktion