Sonntag, 08. November 2020

LBMA gibt Zahlen zum Edelmetallhandel im September bekannt

Die London Bullion Market Association (LBMA) hat die offiziellen Zahlen zum Edelmetallhandel im September 2020 vorgestellt. Die Zahl der pro Tag transferierten Goldunzen hat sich im Vergleich zum Vormonat um 14,8 Prozent auf 18,8 Millionen Unzen reduziert. Der Wert reduzierte sich sogar um 16,8 Prozent auf 36,2 Milliarden US-Dollar.

Pro Tag fanden im neunten Monat des Jahres 4.670 Goldtransfers statt. Das sind acht Prozent weniger als im August 2020. Pro Transfer wurden dabei durchschnittlich 4.032 Unzen gehandelt. Auch das war ein Rückgang um 7,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat.

Silberhandel ebenfalls rückläufig

Auch beim Silberhandel ergab sich eine rückläufige Entwicklung. So ging das Volumen der täglich transferierten Silberunzen um 14,9 Prozent auf 288,9 Millionen Unzen zurück. Beim Wert ergab sich ein Rückgang um 18,1 Prozent auf 7,48 Milliarden US-Dollar.

Durchschnittlich fanden im neunten Monat des Jahres 2.269 Silbertransfers statt. Das sind 26,5 Prozent weniger als im August 2020. Pro Transfer wurden durchschnittlich 127.318 Unzen des weißen Edelmetalls gehandelt. Das sind wiederum 15,8 Prozent mehr als im August 2020. Das Gold-Silber-Verhältnis kletterte im neunten Monat des Jahres auf durchschnittlich 74,3.

Goldbestände erreichen Rekordhoch

Gleichzeitig gab die LBMA an, dass die Goldbestände in Londoner Tresoren einen neuen Höchststand erreichten. Diese kletterten auf 9.069 Tonnen des gelben Edelmetalls mit einem Gesamtwert von 550,2 Milliarden US-Dollar. Die Silberbestände erreichten 33.508 Tonnen und einen Gesamtwert von 25,6 Milliarden US-Dollar. Laut LBMA-Angaben entsprechen diese Mengen rund 725.517 Gold- und 1.116.925 Silberbarren.

© WEGHV Redaktion