Mittwoch, 29. Juli 2020

Autorisierte Händler erhalten nur noch begrenzt U.S. Mint Münzen

Wie aus einem Bericht von Bloomberg hervorgeht, hat die U.S. Mint die Lieferung von Gold- und Silbermünzen an die autorisierten Vertriebspartner eingeschränkt. Das geht laut dem Bericht aus einem Dokument hervor, dass man den Händlern vorgelegt habe.

Als Grund für die Beschränkungen des Lieferumfangs gab man die Corona-Pandemie an. Bei der Produktionsanlage West Point in New York ergreift die U.S. Mint den Angaben zufolge aktuell Maßnahmen, um die Mitarbeiter vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen. Durch diese Maßnahmen könnte die Münzproduktion noch für kommenden zwölf bis 18 Monate eingeschränkt sein.

Daher sei es aktuell auch nicht möglich, Silber- und Goldmünzen gleichzeitig herzustellen. Man müsse sich bei der Produktion immer für eines der beiden Edelmetalle entscheiden. Deshalb ist die Edelmetallanstalt dazu übergegangen, von ihren Händlern Prognosen für deren Bedarf in den kommenden zehn und 90 Tagen einzuholen. Das ist das erste Mal, dass die U.S. Mint einen solchen Schritt gehen musste. Allerdings begründet sie diesen damit, dass man so besser entscheiden und planen könne, welche Produkte wann konkret hergestellt werden.

© WEGHV Redaktion