Montag, 27. Juli 2020

So sahen die Platingruppenmetall-Preise im April 2020 aus

Das U.S. Geological Survey (USGS) hat die offiziellen Zahlen zu den Preisen der Platingruppenmetalle (PGM) für den April 2020 veröffentlicht. Demnach mussten Rhodium und Palladium Preisrückgänge verzeichnen, während Iridium und Ruthenium ihre Preise leicht steigern konnten. Lediglich der Platinpreis blieb im Vergleich zum Vormonat nahezu unverändert. Die größte Preissteigerung hatte Ruthenium mit drei Prozent, die größten Verluste Rhodium mit 21 Prozent zu verzeichnen.

Auch im Jahresvergleich ergaben sich deutliche Unterschiede. So hat sich der Rhodiumpreis um mehr als das Dreifache erhöht, beim Palladium ging es um 50 Prozent hoch, Iridium konnte seinen Preis um vier Prozent verbessern. Verringert haben sich die Preise von Ruthenium und Platin jeweils um vier bzw. 15 Prozent.

Die realen PGM-Preise im Überblick

Im April 2020 kam Platin auf 756,86 US-Dollar pro Feinunze, im März lag der Preis noch bei 764,18 US-Dollar pro Feinunze. Beide Werte liegen unter dem Durchschnittspreis von 866,94 US-Dollar pro Feinunze, der für das Jahr 2019 erreicht wurde. Palladium kostete im April 2.079,05 US-Dollar pro Feinunze, im März dagegen noch 2.136,64 US-Dollar pro Feinunze. Im Jahresdurchschnitt 2019 kam das Metall auf 1.544,31 US-Dollar pro Feinunze, lag also deutlich niedriger. Für die übrigen PGM ergab sich folgendes Bild:

Platingruppenmetall Preise April 2020

© WEGHV Redaktion