Montag, 20. Juli 2020

Südafrikas Bergbau im Mai weiter rückläufig

Wie aus den jüngsten Daten des Statistikamts der Republik Südafrika hervorgeht, sind die Produktionszahlen aus dem Bergbau auch im Mai 2020 weiter rückläufig gewesen. Insgesamt fielen die Zahlen im Vergleich zum Mai 2019 um 29,8 Prozent.

Der Rückgang bezieht sich, nicht zuletzt aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus, genau wie im April auf alle Bereiche des südafrikanischen Bergbaus. Insgesamt die höchsten Verluste musste mit 66,3 Prozent der Eisenerzabbau hinnehmen, dicht gefolgt von der Kupferproduktion, wo das Minus bei 66 Prozent lag. Bei den Chromerzen belief sich der Rückgang auf 58,1 Prozent, beim Abbau „anderer“ nicht-metallischer Mineralien auf 46,7 Prozent. Der Manganerzabbau verringerte sich um 45,4 Prozent.

Bei den Platingruppenmetallen verzeichnete man ein Minus von 27,3 Prozent, im Nickelbergbau belief es sich auf 25,7 Prozent. Auch die Goldförderung musste im fünften Monat des Jahres stark gedrosselt werden. Hier lag das Minus bei 20,3 Prozent, dicht gefolgt von den „anderen“ metallischen Mineralien, wo das Minus bei 19,5 Prozent lag.

Die geringsten Verluste verzeichneten der Kohlebergbau mit minus 9,6 Prozent und der Abbau von Diamanten mit minus 5,3 Prozent.

© WEGHV Redaktion