Montag, 15. Juni 2020

Südafrikanische Minenproduktion im April 2020 massiv rückläufig

Das Statistikamt der Republik Südafrika hat die offiziellen Zahlen zum Minenausstoß des Landes für den April 2020 bekannt gegeben. Wie bereits zu erwarten war, sind die Zahlen stark rückläufig ausgefallen verglichen mit dem Vorjahresmonat. Insgesamt fiel der Minenausstoß im vierten Monat des Jahres um 47,3 Prozent.

Dabei entfiel der Rückgang nicht nur auf einzelne Bereiche, sondern aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus auf sämtliche Förderungen. Daraus ergab sich folgendes Bild: Den höchsten Rückgang mit 93,7 Prozent verzeichnete der Kupferbergbau.

Auf Platz zwei mit minus 85,0 Prozent landete der Nickelbergbau. Der Ausstoß von Diamanten reduzierte sich um 65,2 Prozent, bei den Platingruppenmetallen belief sich das Minus auf 62,0 Prozent. 60,8 Prozent weniger „andere“ metallische Mineralien sowie 60,1 Prozent weniger Chromerz wurden ebenfalls produziert.

Beim Goldabbau ergab sich ein Minus von 59,6 Prozent, beim Manganerz von 57,6 Prozent. Den geringsten Verlust im Jahresvergleich konnte man beim Abbau „anderer“ nicht-metallischer Mineralien beobachten. Hier belief sich das Minus „nur“ auf 41,6 Prozent.

© WEGHV Redaktion