Montag, 27. April 2020

Edelmetallmünzen stark nachgefragt

In der Coronakrise wächst der Ansturm auf physische Edelmetalle. Immer mehr Investoren suchen nach harten Vermögenswerten, um damit die Risiken der Pandemie abzuschwächen, wie der World Platinum Investment Council in einem Bericht bestätigt.

Daher dürfte es für die Münzhändler absolute Priorität haben, den Investoren eine breit gefächerte Auswahl an Münzen anzubieten. In der Regel enthalten die gestückelten Größen der Edelmetallmünzen weniger als eine Unze des jeweiligen Metalls. Üblich sind Stückelungen zu einer halben, einer viertel oder einer Zehntel Unze. In diesen Stückelungen wird auch die beliebte Britannia-Platinmünze von der Royal Mint ausgegeben.

2018 wurde die Münze erstmalig vorgestellt. Sie hat einen Nennwert von 10 US-Dollar und gilt im Vereinigten Königreich als rechtliches Zahlungsmittel. Die Münze enthält 99,95 Prozent reines Platin.

Trotzdem die Münze rein rechtlich als Zahlungsmittel gilt, ist sie als solches eigentlich nicht gedacht. Schließlich ist ihr Wert stärker mit dem enthaltenen Edelmetallwert verbunden, statt mit dem eigentlichen Nennwert, der aufgeprägt ist.

© WEGHV Redaktion