Mittwoch, 25. März 2020

Mehrere Prägestätten setzen die Produktion aus

Die weltweite Corona-Pandemie hat jetzt auch die Märkte der Prägestätten erreicht. So hat die Royal Canadian Mint beschlossen, die Produktion ab dem 20. März 2020 für mindestens zwei Wochen anzuhalten, wie das Unternehmen mitteilte.

Damit wolle man Vorlauf schaffen für die Modifizierung der Arbeitsweise in der Prägestätte. In der Zeit des Produktionsstillstands will man zudem notwendige Maßnahmen ergreifen, um die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter gewährleisten zu können.

Weiterhin möglich sind aber Käufe. Allerdings werden die Produkte zunächst bei der Royal Canadian Mint verwahrt, bis die Lieferung wieder aufgenommen wird. Bereits in zwei Wochen will das Unternehmen eine modifizierte Produktion wieder aufnehmen, bei der die gesundheitlichen Risiken für die Mitarbeiter deutlich reduziert werden sollen.

Bekannt gab die Prägestätte außerdem, dass man sich vorerst nur auf den Handel konzentrieren wolle. Die Herstellung numismatischer Sammlermünzen soll den Angaben zufolge länger ausgesetzt werden. Zuvor hatten schon die Barrenproduzenten Argor, Pamp und Valcambi ihre Produktion eingestellt. Alle sind im Schweizer Kanton Tessin ansässig. Aufgrund der Corona-Krise wurde dort behördlich angeordnet, die allermeisten Industriebetriebe zu schließen.

© WEGHV Redaktion