Montag, 23. März 2020

Platin und Palladium verlieren

Aufgrund der aktuellen Coronakrise kommt es weltweit zu Störungen in den Lieferketten und das drückt auf die Preisbildung von Platin und Palladium. Wie aus einem Bericht von Investing News hervorgeht, wurde der wohl längste bisherige Bullenrun durch die aktuelle weltweite Lage beendet.

Palladium hatte zuletzt sogar ein neues Rekordhoch erreicht, jetzt fiel es über einen Zeitraum von gerade einmal drei Wochen um 48 Prozent. Platin erreichte im Januar ein Hoch und ging seither stetig im Preis zurück. Während Gold unter Umständen als sicherer Hafen in Krisenzeiten angelaufen wird, sieht es für Platin und Palladium aufgrund der Lieferstörungen und der zu erwartenden verringerten Nachfrage nach den Endprodukten schlecht aus.

Für das vierte Quartal rechnen Experten bei Platin bereits jetzt mit einem Preis von nur noch 984 US-Dollar pro Feinunze. Allerdings könnte dieser auch wieder steigen. Die Erfahrungen der Vergangenheit haben gezeigt, dass sich Gold und Platin in der Regel gemeinsam entwickeln. Wird Gold wieder als sicherer Hafen angelaufen, könnte das auch Platin zugutekommen.

© WEGHV Redaktion