Mittwoch, 30. Oktober 2019

Palladium: Knappheit führt zu steigenden Preisen

Palladium ist und bleibt knapp, da ist es kein Wunder, dass das Metall stete Preissteigerungen vorweist. Am Montag erreichte es erstmals einen Preis von 1.800 US-Dollar pro Feinunze, wie aus einem Bericht von CNBC hervorgeht. Alleine seit Jahresbeginn ist beim Palladium eine Preissteigerung von 43 Prozent zu beobachten.

Tai Wong von BMO erklärt dazu, dass die derzeitige Rallye auch auf eine Korrektur hindeuten könnte. Dennoch bleiben die Prognosen für Palladium unverändert. Im kommenden Jahr könnte sogar ein Preis von bis zu 2.000 US-Dollar pro Feinunze erreicht werden. Allerdings dürfte es auf dem Weg dahin auch einige Stolpersteine geben.

Fakt ist, wie eine Reuters-Umfrage ergab, dass das Angebot von Palladium knapp ist. Das beflügelt natürlich den Preis und laut der Umfrage könnte der Aufpreis gegenüber Platin im kommenden Jahr sogar noch gefestigt werden. Platin wird größtenteils für Dieselmotoren genutzt, um die schädlichen Emissionen zu verringern. Palladium kommt dagegen für den gleichen Zweck vermehrt in Benzinern vor.

© WEGHV Redaktion