Freitag, 13. September 2019

Goldausstoß soll weiter steigen

Laut einer Analyse von GlobalData soll der weltweite Goldausstoß bis zum Jahr 2023 auf 132,1 Millionen Unzen ansteigen. Das geht aus einem Bericht von Scrap Monster hervor. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 2019 bis 2023 soll den Prognosen zufolge bei 2,5 Prozent liegen.

Die größten Anstiege sollen den Daten zufolge Russland, die USA und Australien verzeichnen. Vor allem die steigende Produktion in bestehenden und neu hinzukommenden Projekten soll dafür verantwortlich sein. Schließlich gehört schon jetzt ein knappes Viertel der Projekte, die ausgebaut werden, zu den genannten Ländern. Allerdings prognostiziert Gobal Data auch eine anderslautende Entwicklung. Die Goldförderung in China, Chile und Mexiko soll zurückgehen.

Ebenfalls geht man von einer Trendwende beim Silberausstoß ab 2020 aus. Seit 2016 sinkt die weltweite Silberproduktion, auch für dieses Jahr geht man von einer weiter negativen Entwicklung aus. Nur noch 913,5 Millionen Unzen sollen demnach in diesem Jahr gefördert werden. Allerdings soll die Silberproduktion laut GlobalData bis 2023 auf 1,029 Milliarden Unzen ansteigen.

© WEGHV Redaktion