Freitag, 17. Mai 2019

US-Handelszahlen im ersten Quartal 2019

Das Magazin Scrap Monster berichtete über die Im- und Exporte der USA für Gold im ersten Quartal 2019. Demnach brachen die Handelszahlen in den ersten drei Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast ein Drittel (31,67 Prozent) ein. Im ersten Quartal 2018 exportierten die USA noch Gold im Wert von 6,04 Milliarden US-Dollar, ein Jahr später waren es nur noch 4,13 Milliarden US-Dollar.

Die wichtigsten Empfänger der Exporte waren demnach das Vereinigte Königreich, an das Gold im Wert von 2,85 Milliarden US-Dollar geliefert wurde, Indien mit Exporten von 428,96 Millionen US-Dollar und die Schweiz mit 415,58 Millionen US-Dollar. Auf Platz vier folgte mit 148,2 Millionen US-Dollar Kanada und den fünften Platz belegten die Vereinigten Arabischen Emirate, die Gold im Wert von 64,46 Millionen US-Dollar aus den USA bezogen. Diese fünf Abnehmer bezogen rund 95 Prozent der gesamten Goldexporte der USA.

US-Goldimporte sind ebenfalls gesunken

Auch auf der Importseite gab es deutliche Rückgänge zu verzeichnen. Im ersten Quartal sanken die Importe um 34,23 Prozent auf nur noch 1,69 Milliarden US-Dollar. Ein Jahr zuvor hatten die Goldimporte noch einen Wert von 2,57 Milliarden US-Dollar.

Das meiste Gold bezogen die USA aus Mexiko, von wo Gold im Wert von 659,33 Millionen US-Dollar geliefert wurde. Damit hatte Gold aus Mexiko 39 Prozent der gesamten US-Goldimporte ausgemacht. Auf Platz zwei landete Gold aus Kanada im Wert von 477,18 Millionen US-Dollar, auf Platz drei Kolumbien, das Gold im Wert von 136,63 Millionen US-Dollar lieferte. Den vierten Platz belegte mit 115,25 Millionen US-Dollar Kolumbien und Platz fünf ging an Nicaragua mit 90,82 Millionen US-Dollar. Zusammen lieferten die Länder Gold im Wert von 1,48 Milliarden US-Dollar an die USA, was 87 Prozent der gesamten Goldimporte des ersten Quartals entspricht.

© WEGHV Redaktion