Montag, 29. April 2019

550 seltene Gold- und Silbermünzen entdeckt

Wie aus einem Bericht von Metro hervorgeht, haben Hobby-Schatzsucher erneut 550 seltene Gold- und Silbermünzen gefunden. Sie gehen bis ins 14. Jahrhundert zurück. Die Schatzsucher entdeckten die Münzen in einem Feld in der englischen Grafschaft Buckinghamshire. Sie sollen einen Gesamtwert von rund 150.000 Pfund aufweisen.

Ursprünglich hat die Gruppe nur zwölf verzierte Silbermünzen entdeckt, die die Köpfe der beiden englischen Könige Edward I. und Edward II. zeigten. Danach suchten sie weiter und entdeckten über 100 weitere Münzen. Unter diesen waren auch zwölf sehr seltene Münzen aus der Zeit des Schwarzen Todes.

Der aktuelle Fund wird als Hambleden Hoard bezeichnet. Er ist der größte Gold- und Silberfund im Vereinigten Königreich im laufenden Jahrzehnt. Die Silbermünzen sollen aus der Herrschaftszeit von Edward I. und Edward II. stammen, also von 1272 bis 1327. Sie sind eine seltene Münzgeldmischung aus Birmingham, Schottland, Lincoln und Irland. Die Goldmünzen dagegen stammen aus der Herrschaftszeit von Edward III., der wiederum bis 1377 regierte.

© WEGHV Redaktion