Mittwoch, 20. Februar 2019

Palladium klettert über 1.500 US-Dollar pro Feinunze

Der Palladiumpreis ist erstmals über die Marke von 1.500 US-Dollar pro Feinunze geklettert. Grund dafür ist laut einem Bericht von Reuters ein anhaltender Nachfrageüberhang. Der Goldpreis konnte ebenfalls nach oben klettern und erreichte ein 10-Monats-Hoch.

Beim Palladiumpreis ergeben sich die Ausschreitungen nach oben vor allem durch die erhöhte Nachfrage aus der Automobilindustrie. Das Metall wird bei der Herstellung von Katalysatoren in Abgasanlagen verwendet. Von Jahr zu Jahr steigt die Nachfrage nach Palladium, da die Katalysatorennachfrage für Benzinmotoren ebenfalls stetig steigt. Zusätzlich werden die Umweltanforderungen immer strenger, wie Yuichi Ikemizu, Manager bei der ICBC Standard Bank Filiale in Tokio erklärt. Dadurch wird mehr Palladium beim Bau eines Autos benötigt. Der Spotpreis für das Metall stieg zuletzt auf ein Allzeithoch von 1.500,50 US-Dollar je Feinunze.

Auch Goldpreis klettert

Der Goldpreis konnte seinen höchsten Stand seit dem 19. April 2018 erreichen. Damals war der US-Dollar durch die sinkenden Renditen auf US-Staatsanleihen sowie den Optimismus der Handelsgespräche zwischen den USA und China geschwächt worden. Der Goldspotpreis konnte so zwischenzeitlich bis zu 1.346,73 US-Dollar pro Feinunze erreichen.

Jetzt warten die Investoren noch auf die Veröffentlichung des Protokolls des Treffens des US-Offenmarktausschusses vom 29./30. Januar 2019. Fitch Solutions sprach von einem „milderen Ton bei der US-Notenbank seit Jahresbeginn“, der wiederum die Aussichten für den Goldpreis verbessern könne.

© WEGHV Redaktion