Donnerstag, 15. November 2018

Christie’s versteigert „Pink Legacy“ für 39,1 Millionen Euro

Der „Pink Legacy“ ist aufgrund seines Gewichts und seiner nahezu vollständig gleichmäßigen Farbe etwas ganz Besonderes. Jetzt kam er im Auktionshaus Christie’s unter den Hammer und erzielte einen Erlös von 39,1 Millionen Euro.

Lediglich sechs Minuten dauerte das Bietergefecht um den rosafarbenen Diamanten. Der „Pink Legacy“ mit einem Gewicht von 18,96 Karat wurde in Genf für 39,1 Millionen Euro versteigert. Hinzu kommen Auktions- und weitere Gebühren, so dass der neue Besitzer insgesamt 44,3 Millionen Euro aufbringen muss.

Aufgrund der hohen Karatzahl und der intensiven, sehr gleichmäßigen Farbe hatte man bereits vor der Auktion auf einen hohen Kaufpreis gehofft. Schließlich habe nur einer von 100.000 Diamanten eine solche Qualität, hieß es in der Erklärung des Auktionshauses. Francois Curiel, Chef von Christie’s in Europa, sprach von einem „Leonardo da Vinci der Diamanten“. Der Schätzpreis für den seltenen Stein wurde im Vorfeld der Auktion auf 27 bis 44 Millionen Euro festgelegt.

Wo kommt der „Pink Legacy“ her?

Der „Pink Legacy“ wurde bereits vor mehr als 100 Jahren in Südafrika entdeckt. In den 1920er Jahren wurde der Diamant verarbeitet und befand sich lange Zeit im Besitz der Familie Oppenheimer. Jetzt hat der US-Luxusjuwelier Harry Winston den Stein ersteigert. Das Unternehmen gab dem seltenen Diamanten auch gleich einen neuen Namen: „The Winston Pink Legacy“.

In den letzten Jahren sind die Preise für solche Diamanten deutlich nach oben geklettert, ebenso wie die Nachfrage danach. So wurde etwa im November 2017 der „The Pink Promise“ mit etwas weniger als 15 Karat bei einer Auktion in Hongkong für rund 28,7 Millionen Euro versteigert.

© WEGHV Redaktion