Freitag, 22. Januar 2021

Credit Suisse geht von Silberpreisanstieg aus

Die Analysten der Credit Suisse gehen einem Bericht von fxstreet.com zufolge von einem Anstieg des Silberpreises aus. Dieser könnte sogar das Hoch aus dem vergangenen Jahr übertreffen, glauben die Experten. Oberhalb der „Neckline“ hat das weiße Edelmetall laut den Angaben seine große Basis erfahren. Hinzu kommt eine gute Unterstützung, die über dem 200-Tage-Durchschnitt liegt. Daher könnte sich jetzt ein bullisches Dreiecks-Fortsetzungsmuster bilden, wie es von der Bank hieß.

Im Jahr 2020 erreichte der Silberpreis mit 29,86 US-Dollar pro Feinunze sein Hoch. Für eine „Wiederaufnahme des grundlegenden Aufwärtstrends“ ist „weiterhin eine Auflösung der Spanne nach oben erforderlich“, heißt es weiter. Die Analysten gehen vom nächsten Widerstand beim 50 Prozent Retracement des Bärenmarkts 2011/2020 aus, das bei 30,72 US-Dollar pro Feinunze liegt. Wie die Analysten weiter ausführen, sehen sie ihr Hauptziel bei 35,23 bzw. 35,365 US-Dollar pro Feinunze. Das wären 61,8 Prozent des Retracements. Gleichzeitig würde ein Schlüsselhoch aus dem Oktober 2012 erreicht.

Gelangt der Silberpreis über die 40-US-Dollar-Marke?

Doch auch über diese Maße hinaus sieht die Credit Suisse Potenzial für den Silberpreis. Anfangs dürften sich die genannten Ziele zwar noch als harte Barriere erweisen, allerdings könnte es, wenn diese einmal erreicht ist, auch zu Bewegungen darüber hinaus kommen. Den nächsten Widerstand sehen die Experten dann bei einem Silberpreis von 41,64 US-Dollar pro Feinunze und schlussendlich beim Rekordhoch, das bei 49,80 US-Dollar pro Feinunze lag.

© WEGHV Redaktion