Mittwoch, 18. März 2020

Silber stürzt ab

Zum Wochenstart sind die Aktienmärkte weltweit kollabiert – natürlich im Zusammenhang mit dem Coronavirus – wie alles in diesen Tagen. Doch auch der Silberpreis ist abgestürzt. Als sicheren Hafen kann man das weiße Edelmetall derzeit absolut nicht bezeichnen. Alleine am Montag stürzte der Silberpreis um über zwölf Prozent nach unten.

Besonders gut lassen sich die aktuellen Verwerfungen derzeit am Gold-/Silber-Ratio ablesen. Es liegt mittlerweile bei 116 und hat damit ein neues Rekordhoch erreicht. Das bedeutet, dass man für eine Feinunze Gold 116 Feinunzen Silber aufbringen müsste.

Aber auch der Chart des Silberpreises lässt kaum Hoffnung zu. Er stürzte ebenfalls ab und durchbrach auch die wichtige Unterstützungszone von 14 US-Dollar pro Feinunze. Das ist dann übrigens auch der niedrigste Wert seit der Finanzkrise 2008/2009.

Auch am Dienstag hielt der Sinkflug beim Silberpreis weiter an. Bis 07:40 Uhr mitteleuropäischer Zeit fiel der derzeit besonders aktiv gehandelte Future auf das weiße Edelmetall um 0,136 US-Dollar auf nur noch 12,68 US-Dollar pro Feinunze. Der Silberpreis verlor bis 11:16 Uhr mitteleuropäischer Zeit noch einmal 0,77 US-Dollar und lag nur noch bei 12,18 US-Dollar pro Feinunze.

© WEGHV Redaktion