Dienstag, 01. Dezember 2020

USA haben im August 2020 mehr Silber produziert

Das US Geological Survey (USGS) hat die offiziellen Zahlen zur Silberproduktion der US-Minen für den August 2020 bekannt gegeben. Den Angaben zufolge ist die durchschnittliche tägliche Silberproduktion im Vergleich zum Juli 2020 angestiegen.

Insgesamt konnten die Silberminen der USA im achten Monat des Jahres 115.000 Kilogramm des weißen Edelmetalls fördern. Die durchschnittliche Produktion pro Tag belief sich dabei auf 3.710 Kilogramm. Im Juli lag diese noch bei 3.320 Kilogramm, so dass hier ein Plus von zwölf Prozent verzeichnet werden konnte. Im August 2019 lag die Zahl dagegen sogar nur bei 2.680 Kilogramm. Im Jahresvergleich konnten die US-Silberminen so ein Plus von 38 Prozent verzeichnen.

Der durchschnittliche Silberpreis, der von Engelhard Industries festgesetzt wird, belief sich den Angaben zufolge auf 27,02 US-Dollar pro Feinunze. Im Juli 2020 lag dieser bei 20,62 US-Dollar pro Feinunze. Damit ergab sich auch hier ein Anstieg von immerhin 31 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im Jahresvergleich konnte der durchschnittliche Silberpreis sogar um 57 Prozent zulegen.

Nevada weiter wichtigster Silberproduzent

Weiterhin bleibt Nevada der wichtigste Silberproduzent der USA. Im August 2020 kam der US-Bundesstaat auf eine Silberproduktion von 14.600 Kilogramm – 100 Kilogramm mehr als im Juli 2020, allerdings auch 1.500 Kilogramm weniger als im August 2019. Die übrigen Bundesstaaten kamen auf 100.000 Kilogramm Silber, die produziert wurden. Im Vormonat konnten sie lediglich 88.600 Kilogramm Silber fördern, im August 2019 sogar nur 67.100 Kilogramm.

© WEGHV Redaktion