Donnerstag, 07. Mai 2020

Silberproduktion der USA im Februar 2020

Das geologische Institut der USA, das US Geological Survey (USGS), hat die offiziellen Zahlen zur Silberförderung des Landes für den Monat Februar 2020 bekannt gegeben. Demnach konnte die Bergbaubranche im zweiten Monat des Jahres etwas weniger Silber fördern, als im Januar.

Insgesamt kamen die US-Silberminen auf einen Ausstoß von 81.000 Kilogramm des weißen Edelmetalls. Die durchschnittliche tägliche Fördermenge belief sich dabei auf 2.790 Kilogramm, das sind allerdings rund sechs Prozent mehr als im Januar, wo die Zahl bei 2.630 Kilogramm lag.

Im Januar wurden insgesamt 81.500 Kilogramm Silber gefördert, also nur 500 Kilogramm mehr als im Februar. Der Löwenanteil fiel erneut auf Nevada, das 15.100 Kilogramm des weißen Edelmetalls förderte. Im Februar konnte Nevada seine Produktion leicht auf 15.400 Kilogramm steigern. Auch im Jahresvergleich ergab sich eine Steigerung, wurden im Februar 2019 doch nur 14.600 Kilogramm Silber produziert.

Bei den übrigen Bundesstaaten ergab sich ein etwas anderes Bild. Konnten dort im Januar 2020 noch 66.400 Kilogramm Silber gefördert werden, waren es im Februar 2020 nur noch 65.600 Kilogramm. Im Jahresvergleich ergab sich jedoch ein Plus, da im Februar 2019 nur 59.900 Kilogramm Silber produziert wurden.

Nahezu unverändert präsentierte sich der von Engelhard Industries berechnete, durchschnittliche Silberpreis im Februar im Vergleich zum Vormonat. Er lag bei 17,96 US-Dollar pro Feinunze. Im Vergleich zum Februar 2019 stieg er aber ebenfalls um 13 Prozent an.

© WEGHV Redaktion