Dienstag, 27. August 2019

Silberproduktion der USA im Mai 2019

Das geologische Institut der USA, US Geological Survey (USGS), hat die offiziellen Zahlen zur Silberminenproduktion im Mai 2019 bekannt gegeben. Im Vergleich zum Vormonat musste man einen leichten Rückgang bei der Fördermenge des weißen Edelmetalls verzeichnen.

Insgesamt konnte der US-Silberbergbau im fünften Monat des Jahres 88,3 Tonnen Silber zutage fördern. Im April lag die Fördermenge mit 89,4 Tonnen etwas höher. Das Minus betrug demnach 1,23 Prozent. Vergleicht man die Daten allerdings mit dem Mai 2018, ergab sich ein Plus von 15,42 Prozent. Denn im Vorjahr wurden lediglich 76,5 Tonnen des weißen Edelmetalls gefördert.

Die durchschnittliche tägliche Fördermenge lag im Mai 2019 bei 2.850 Kilogramm Silber. Im April waren es noch 2.980 Kilogramm, so dass ein Minus von vier Prozent verzeichnet wurde. Im Mai 2018 lag die durchschnittliche tägliche Fördermenge bei 2.470 Kilogramm, so dass hier ein Plus von 15 Prozent erreicht wurde.

Nevada erneut wichtigster Silberproduzent

Mit 21.100 Kilogramm wurde das meiste Silber erneut in Nevada gefördert, die übrigen Bundesstaaten kamen auf 67.200 Kilogramm. Nevada konnte seine Fördermenge im Mai sogar erhöhen, wurden einen Monat zuvor doch nur 20.600 Kilogramm Silber gefördert. Die übrigen Bundesstaaten verzeichneten dagegen ein Minus, kamen sie im April doch noch auf eine Fördermenge von 68.800 Kilogramm.

Der durchschnittliche Silberpreis, der von Engelhard Industries berechnet wird, betrug im fünften Monat des Jahres 14,71 US-Dollar. Auch hier ist ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vormonat zu beobachten.

 

© WEGHV Redaktion