Dienstag, 21. Mai 2019

Silberförderung der USA im Januar 2019

Das Institut US Geological Survey (USGS) hat jetzt auch die offiziellen Zahlen zur Silberförderung der USA im Januar 2019 herausgegeben. Im Vergleich zum Dezember 2018 nahm die Produktion leicht ab, im Vergleich zum Januar 2018 dagegen konnte sie gesteigert werden.

Insgesamt konnten die US-Silberminen im ersten Monat des Jahres 84.100 Kilogramm des weißen Edelmetalls fördern. Das sind vier Prozent weniger als im Vormonat, aber fast zwölf Prozent mehr als im Januar 2018. Im Schnitt ergab sich damit eine tägliche Produktion von 2.710 Kilogramm. Im Dezember lag der Wert bei 2.830 Kilogramm, im Januar 2018 dagegen nur bei 2.420 Kilogramm Silber.

Der durchschnittliche Silberpreis betrug im Januar 15,62 US-Dollar pro Feinunze. Er wird immer aktuell von Engelhard Industries berechnet und lag damit sechs Prozent unter dem Durchschnittspreis vom Dezember 2018.

Das meiste Silber wurde erneut in Nevada gefördert. Wie auch beim Goldbergbau hat der US-Bundesstaat hier klar die Nase vorn. 21.300 Kilogramm und damit fast ein Viertel der gesamten Silberproduktion stammten aus Nevada. Die übrigen Bundesstaaten förderten zusammen 62.800 Kilogramm des weißen Edelmetalls.

© WEGHV Redaktion