Mittwoch, 01. Juli 2015

Goldpreis profitiert nicht von Griechenland

Am Montag sah noch alles danach aus, als würden die Griechenland-Krise und der drohende Grexit den Goldpreis beflügeln. Er erreichte ein Hoch von 1.187,60 US-Dollar. Doch damit war bereits am gestrigen Dienstag wieder Schluss, der Goldpreis fiel sogar unter das Niveau vom letzten Freitag, als die Lage in Griechenland noch lange nicht so dramatisch war. Das lässt darauf schließen, dass die Investoren vor dem Grexit keine Angst haben.

Chinas Goldhunger kommt nicht auf Touren

Auch in China ist der Goldhunger offenbar ins Stocken geraten. Letzte Woche lag der durchschnittliche Tagesumsatz für Ein-Kilogramm-Goldbarren an der Shanghai Gold Exchange noch bei mehr als 45.174 Kilogramm. Am Montag sackte der Umsatz auf 38.711 Kilogramm, am Dienstag sogar auf nur noch 26.364 Kilogramm ab.

Darauf reagierte der Goldpreis ebenfalls und zeigte sich am Dienstagnachmittag bis 14:45 mitteleuropäischer Sommerzeit mit schwächelnden Notierungen. Der Future auf Gold, der am aktivsten gehandelt wird, sackte um 7,50 US-Dollar auf nun nur noch 1.171,50 US-Dollar pro Feinunze ab.

© WEGHV Redaktion