Montag, 29. März 2021

Credit Suisse korrigiert Goldpreisprognose erneut

Die Credit Suisse hat ihre Goldpreisprognose erneut nach unten korrigiert und somit Investoren gewarnt, wie aus einem aktuellen Bericht von Kitco News hervorgeht. Demnach bleibt Gold weiterhin anfällig für einen Anstieg der Renditen für US-Staatsanleihen sowie eine Erholung des US-Dollar. In der Erklärung zur neuen Goldpreisprognose hieß es seitens der Schweizer Investmentbank, Gold habe an Momentum verloren, gleichzeitig wachse aber der Optimismus im Bezug auf das Wirtschaftswachstum.

Gerade in den letzten Wochen sind die Renditen für US-Staatsanleihen wieder gestiegen, gleichzeitig hatte sich der Goldpreis erholt. Beides belastet den Goldpreis. Zudem sind die Impfungen gegen das Coronavirus massiv fortgeschritten, was wiederum einen deutlichen Finanzstimulus mit sich bringt. Auch die Risikobereitschaft der Investoren ist wieder gestiegen.

Goldpreisprognose für drei und zwölf Monate gesenkt

Aufgrund dieser Entwicklungen zeigen sich Investoren vorsichtig, woraus „schärfere Abflüsse bei den börsennotierten Fonds“ resultieren. Daher hat die Credit-Suisse sowohl die Drei-Monats-, als auch die Zwölf-Monats-Prognose nach unten korrigiert. Für erstere geht man von einem Goldpreis von 1.750 US-Dollar pro Feinunze aus, für letztere nur noch von 1.700 US-Dollar pro Feinunze.

© WEGHV Redaktion