Freitag, 23. Oktober 2020

ABN Amro gibt Goldprognose für letztes Quartal 2020 ab

Aktuell testet der Goldpreis wichtige Widerstandsniveaus, konnte sich aber über dem Preis von 1.900 US-Dollar pro Feinunze halten, wie aus einem aktuellen Bericht von Kitco News hervorgeht. Trotzdem warnt jetzt die niederländische Bank ABN Amro davor, dass der Verkaufsdruck auf Gold noch nicht beendet sei.

Georgette Boele, Edelmetallstrategin bei der Bank, hat in einem Bericht vom Mittwoch erklärt, dass sie kurzfristig von einem niedrigeren Goldpreis ausgehe. So blieben die Netto-Long-Positions an den Futuresmärkten auf einem hohen Stand, ebenso wie die ausstehenden ETF-Positionen. Somit besteht nach wie vor das Risiko für eine Liquidierung dieser Positionen. Im jüngsten Bericht zur Goldpreisentwicklung für das vierte Quartal 2020 geht Boele dann auch davon aus, dass der Goldpreis sich bei etwa 1.900 US-Dollar pro Feinunze einpegeln dürfte.

Langfristig bullische Stimmung gegenüber Gold

Sie erwartet keine besonderen Entwicklungen für den Goldpreis mehr in diesem Jahr. Langfristig bleibt aber auch Boele bullisch und geht davon aus, dass das gelbe Edelmetall sein Allzeithoch von mehr als 2.000 US-Dollar pro Feinunze im kommenden Jahr erneut testen werde.

© WEGHV Redaktion