Montag, 18. Mai 2020

Nachfrage nach Gold-ETFs treibt Goldpreis an

Weiterhin ist die Nachfrage nach Gold-ETFs bei den Investoren groß. Dadurch wird laut BMO Capital Markets ein starker Boden für den Goldpreis geboten. Die Gold-ETFs werden wie Aktien gehandelt, verfolgen jedoch gleichzeitig den Preis des jeweiligen Rohstoffs. Um die Aktien zu decken, wird physisches Gold gelagert, so ein Bericht von Kitco News.

Jetzt haben Analysten von BMO Daten von Bloomberg zitiert, aus denen hervorgeht, dass alleine am Dienstag 205.000 Unzen Gold zu den ETF-Beständen zugefügt wurden. Die Nettozuflüsse stiegen damit alleine im Jahr 2020 auf 411 Tonnen.

Zwar ist die relative Stärke der Gold-ETFs nicht ausreichend, um die allgemeine Goldnachfrage durch einen einbrechenden Schmuckmarkt gänzlich vor dem Abschwung zu bewahren, allerdings können die ETF-Flüsse makroökonomischer Assetverteiler sich unterstützend auf den Preis auswirken.

Ebenfalls sind die Zuflüsse zu Silber-ETFs sehr stark ausgefallen. Am Dienstag wurden demnach alleine in diese ETFs 3,8 Millionen Unzen Silber zugefügt.

© WEGHV Redaktion