Dienstag, 14. Januar 2020

HSBC hebt Goldpreisprognose für 2020 an

Die HSBC Bank hat ihre Goldpreisprognose für das laufende Jahr 2020 angehoben. Ursprünglich gingen die Analysten von einem durchschnittlichen Goldpreis von 1.560 US-Dollar je Feinunze aus, jetzt hat man diesen Wert nach oben korrigiert – und zwar auf 1.613 US-Dollar pro Feinunze. Das geht aus einem Bericht der Finanznachrichtenseite FXStreet unter Berufung auf einen Reuters-Artikel hervor.

Allerdings gehen die Analysten der HSBC für das kommende Jahr 2021 wieder von einem geringeren Goldpreis aus. Trotzdem passte man auch diese Prognose von ursprünglich 1.525 US-Dollar pro Feinunze auf 1.575 US-Dollar pro Feinunze an.

In der Erklärung zu ihren Prognosen hieß es von der HSBC, dass man von weiter steigenden Goldpreisen ausgeht, „wenn der weltwirtschaftliche geopolitische Ausblick weiter ungewiss bleibt oder sich verschärft“. Erst in der vergangenen Woche hatten sich die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten verschärft, was sofort Auswirkungen auf den Goldpreis hatte. Die Nachfrage nach dem sicheren Hafen Gold erhöhte sich und damit auch der Goldpreis. Er kletterte zwischenzeitlich auf 1.611 US-Dollar pro Feinunze und erreichte damit den höchsten Stand seit März 2013.

© WEGHV Redaktion