Mittwoch, 08. Januar 2020

Credit Suisse: Goldpreisprognose für 2020 bei 1.570 US-Dollar

Die Schweizer Bank Credit Suisse prognostiziert einen Goldpreis von 1.570 US-Dollar pro Feinunze für das Jahr 2020. Das geht aus einem Bericht von Kitco News hervor. Demnach soll das gelbe Edelmetall auch weiterhin von diversen Faktoren unterstützt werden, die es schon vor den Spannungen zwischen dem Iran und den USA gestützt haben.

Alleine im letzten Monat stieg der Goldpreis deutlich an, hieß es von der Credit Suisse. Dies führt die Bank darauf zurück, dass die Spannungen zwischen dem Iran und den USA nach der „Tötung des iranischen Generals Qassam Soleimani“ eskaliert sind. Trotzdem verweist die Bank darauf, dass der Goldpreis auch schon vorher angestiegen ist, und zwar, ohne dass die Preistreiber so kurzfristiger Natur waren.

Das sind die langfristigen Preistreiber für Gold

Der schwächelnde US-Dollar und die Sorgen um den Handelskrieg zwischen den USA und China sind weniger kurzlebig, treiben den Goldpreis aber ebenfalls. Zwar soll im Handelskrieg noch diesen Monat ein Teilabkommen unterzeichnet werden, allerdings sind sowohl Details, als auch Zeitablauf für ein umfassendes Abkommen derzeit nicht absehbar.

Zusätzlich wird der Goldpreis von den durchwachsenen US-Wirtschaftszahlen getrieben, aber auch durch die milde Zentralbankpolitik weltweit und die starke Volatilität am Aktienmarkt. Diese Faktoren werden auch im laufenden Jahr weiter anhalten, ist sich die Credit Suisse sicher und stellte daher eine Goldpreisprognose von besagten 1.570 US-Dollar pro Feinunze auf.

© WEGHV Redaktion