Freitag, 21. Dezember 2018

Credit Suisse geht 2019 von steigendem Goldpreis aus

Die Credit Suisse geht für das kommende Jahr von einem steigenden Goldpreis aus. Die Prognosen des Finanzinstituts sehen den durchschnittlichen Goldpreis 2019 bei 1.275 US-Dollar pro Feinunze. Für das Jahr 2020 prognostizieren die Experten einen Anstieg auf bis zu 1.300 US-Dollar pro Feinunze, wie aus einem Bericht von Kitco News hervorgeht.

Man geht von einer weiteren Erstarkung des US-Dollars aus, der jedoch seine Spitzenwerte erreichen dürfte. Anschließend soll es zu einer Trendwende kommen. Außerdem erwarten die Analysten rückläufige Anleihenrenditen sowie turbulente Aktienmärkte. Ebenfalls dürften die Zentralbanken auch weiterhin Gold kaufen, was sich positiv auf den Goldpreis auswirken wird. Die Credit Suisse geht zusätzlich davon aus, dass mit einem steigenden Goldpreis auch steigende Aktienwerte bei den Bergbauunternehmen einhergehen.

Wie das Unternehmen mitteilte, bleibt die Prognose für Gold „aufgrund einer Vielzahl von fundamentalen und technischen Faktoren bullisch“. Gleichzeitig betonte man, dass die Investoren Gold offenbar wieder als sicheren Hafen ansehen und weniger risikofreudig sind. Insbesondere, wenn es an den Märkten weiterhin so turbulent wie bisher zugeht, sollte Gold sich künftig weiter erholen.

© WEGHV Redaktion