Montag, 07. Juni 2021

Weltweite Goldproduktion bereits 2024 auf neuem Rekordhoch?

Das australische Ministerium für Industrie, Wissenschaft, Energie und Ressourcen hat einen Bericht vorgelegt, wie sich die weltweite Goldproduktion künftig entwickeln könnte. Für das Jahr 2024 sagt man ein neues Allzeithoch voraus. Im letzten Jahr ging die weltweite Goldproduktion noch um 3,9 Prozent auf 3.401 Tonnen zurück.

Für das laufende Jahr erwarten Experten einen Anstieg der Goldproduktion um 5,5 Prozent auf 3.588 Tonnen. Bereits im kommenden Jahr soll die Produktion erneut um drei Prozent auf 3.696 Tonnen gesteigert werden, im Jahr 2023 sollen weitere zwei Prozent mehr Gold, also 3.769 Tonnen gefördert werden.

Deutliche Anstiege der Goldproduktion für 2021 erwartet

Den Angaben zufolge soll sich die Goldminenproduktion nach den starken Verlusten aus dem Vorjahr vor allem in Mittel- und Südamerika sowie in Afrika in diesem Jahr wieder kräftig erholen. Für Mexiko geht man von einer Steigerung der Produktion um 24 Prozent auf 128 Tonnen aus. In Südafrika dürfte es einen ebenso hohen prozentualen Anstieg auf 124 Tonnen geben. In Peru soll der Anstieg der Goldminenproduktion sogar bei 35 Prozent liegen, so dass die Minen dann 136 Tonnen des gelben Edelmetalls produzieren.

Leichter Rückgang der Goldproduktion nach 2024 erwartet

Darüber hinaus geht man davon aus, dass Australien China als bisher größten Goldproduzenten ablösen könnte. Hier könnte eine Förderung von 384 Tonnen Gold realisierbar sein. Das Ministerium geht in den aktuellen Einschätzungen von einem Hoch von 3.807 Tonnen Goldförderung weltweit im Jahr 2024 aus. In den Folgejahren dürfte es einen leichten Rückgang bei der Goldförderung geben. Bis 2026 dürfte die Produktion der Goldminen den Angaben zufolge wieder bis auf 3.746 Tonnen fallen. Als Gründe dafür nennt das Ministerium geringere Erzgehalte und höhere Betriebskosten.

© WEGHV Redaktion