Montag, 22. Februar 2021

Global Data geht von Erholung der westafrikanischen Goldproduktion aus

Im Jahr 2019 konnte die westafrikanische Goldproduktion noch ein stabiles Wachstum verzeichnen. Ein Jahr später hat die Corona-Pandemie ihr dagegen einen ordentlichen Dämpfer versetzt. Vorübergehend wurden die Arbeiten in diversen Minen eingestellt, so etwa bei Hounde in Burkina Faso und Fekola in Mail. Zeitweise waren mit Beginn des zweiten Quartals mitten im Lockdown ein Viertel aller westafrikanischen Goldminen außer Betrieb, wie aus Daten des Daten- und Analyseunternehmens Global Data hervorgeht.

Für das laufende Jahr gehen die Experten jedoch davon aus, dass die Goldproduktion in den führenden Märkten Westafrikas, also in Mali, Ghana und Burkina Faso um rund 2,7 Prozent zulegt. Damit käme man auf rund acht Millionen Unzen Gold, die dort produziert würden. Bis zum Jahr 2024 rechnet man sogar mit einem Anstieg auf 8,4 Millionen Unzen. Das würde einem jährlichen Plus von 1,6 Prozent entsprechen.

Vor allem Ghana dürfte einen Großteil zum Wachstum 2021 beitragen. Die Produktion soll dort von 3,6 Millionen Unzen im Jahr 2021 auf 3,9 Millionen Unzen im Jahr 2024 steigen. Aktuell gibt es in den drei Regionen zwölf Entwicklungsprojekte. Sie sollen alle bis 2024 betriebsbereit sein und eine Goldproduktionskapazität von 1,5 Millionen Unzen aufweisen. Zu diesen Projekten gehören Kiaka und Bombore in Burkina Faso, Obuasi Phase 2 in Ghana sowie Kobada in Mali, wie Vinneth Bajaj erklärte. Er ist Associate Project Manager bei Global Data.

© WEGHV Redaktion