Montag, 25. Januar 2021

Goldproduktion weltweit 2020 gesunken

Wie aus einem Bericht von Kitco News hervorgeht, rechnet Global Data für das gerade abgelaufene Jahr 2020 mit einer deutlich geringeren Goldminenproduktion. Aktuell geht man von einer Fördermenge von 108 Millionen Unzen des gelben Edelmetalls aus. Das sind 5,4 Prozent weniger als noch 2019. Als Hauptgrund für die gesunkenen Fördermengen sieht man die Auswirkungen der Corona-Pandemie.

Allerdings geht GlobalData auch davon aus, dass die Umstellung des Grasberg-Tagebaus in Indonesien auf den Untertagebau mit zur rückläufigen Entwicklung beigetragen haben. Hinzu kommen strenge Umweltrichtlinien in China, sowie die Einstellung des Betriebs der Mine Lagunas Norte in Peru.

Aktuell geht man davon aus, dass es den größten Produktionsrückgang für Gold in China geben dürfte. Ein Rückgang um 933.800 Unzen des gelben Edelmetalls im Vergleich zu 2019 wird erwartet. Auch in Indonesien geht man von einem Rückgang um 824.400 Unzen aus und in Peru rechnet man mit 626.500 Unzen weniger Gold, die gefördert wurden.

In den kommenden Jahren soll die globale Goldproduktion den Schätzungen zufolge allerdings wieder steigen. Bereits 2024 könnte sie dann ein Volumen von 124,1 Millionen Unzen erreichen.

© WEGHV Redaktion