Dienstag, 01. Dezember 2020

CIBC erwartet neue Allzeithochs für Gold in 2021

Die Analysten der kanadischen CIBC gehen davon aus, dass Gold im kommenden Jahr neue Rekordpreise erreichen wird, wie aus einem Bericht von FXStreet hervorgeht. In den Erklärungen heißt es, dass die Regierungen unter einem hohen Druck stehen, weiterhin Gelder in das System zu pumpen. Nur so ließe sich weiterer Druck auf die Bilanzen abfedern.

Durch diese Stimuli entstehen langfristige Folgen. Wie diese konkret aussehen, bleibt abzuwarten, doch schon jetzt gehen die Experten davon aus, dass noch weitere Stimuli für den Goldmarkt kommen werden. Durch die jüngsten Nachrichten zu erfolgreichen Impfstoffforschungen wurden die Märkte belebt. So erwarten bereits einige Marktteilnehmer eine Rückkehr zu konservativeren fiskalischen Ausgaben seitens der Regierungen und Zentralbanken. Allerdings könnte das verfrüht sein, so die Experten weiter, da die wirtschaftlichen Risiken und Unsicherheiten noch längst nicht überwunden sind.

Die Analysten geben an, dass die Realzinsen auch in den kommenden Jahren unter Druck bleiben dürften. Die Regierungen haben mit hohen Schulden zu kämpfen und werden sich vorrangig auf die Senkung der Arbeitslosenzahlen konzentrieren. Das wiederum hat zur Folge, dass die Realzinsen niedrig bleiben, die einer der Haupttreiber für den Goldpreis sind.

Nach wie vor könne man zudem den globalen Wirtschaftshintergrund positiv für Gold werten. Die globale Verlangsamung der Weltwirtschaft dürfte sich über 15 bis 18 Monate hinziehen und damit längerfristige Auswirkungen haben.

Im September hatte die CIBC Preisprognosen für Gold von 2.300 US-Dollar pro Feinunze für das kommende Jahr und 2.2000 US-Dollar pro Feinunze für 2022 abgegeben. Für 2023 geht man von 2.100 US-Dollar und 2024 von 2.000 US-Dollar pro Feinunze aus. Diese bisher gemachten Prognosen haben laut den jüngsten Aussagen der Experten auch weiterhin Bestand.

© WEGHV Redaktion