Dienstag, 24. November 2020

WGC berichtet über chinesischen Goldmarkt im Oktober 2020

Der World Gold Council (WGC) hat einen neuen Bericht zum chinesischen Goldmarkt abgegeben. Dabei wurde der Monat Oktober 2020 betrachtet. In diesem Bericht heißt es, dass sowohl der LBMA Gold Price AM in US-Dollar, als auch der Shanghai Gold Benchmark PM in Renminbi im zehnten Monat des Jahres leicht zurück gingen.

Die Angebotsseite der chinesischen Wirtschaft konnte sich auch im Oktober weiter verbessern. Die Nachfrage erholte sich dagegen etwas langsamer, so dass es zu einem klaren Rückgang bei der Inflation kam. Zudem waren im zehnten Monat des Jahres weniger Handelstage zu verzeichnen, woraus sich wiederum eine geringere Volatilität beim Goldpreis ergab. Die Bestände der chinesischen Gold-ETFs konnten dagegen auch im Oktober 2020 auf einem Rekordniveau verweilen.

Nachfrage nach physischem Gold rückläufig

Rückläufig entwickelte sich die Nachfrage nach physischem Gold, was aber saisonal bedingt und im Oktober üblich ist. Im Vergleich zum Vormonat fielen die Abhebungen an der Shanghai Gold Exchange (SGE) 60 Tonnen niedriger aus. Im Vergleich zum Oktober 2019 konnte jedoch ein Anstieg um drei Tonnen auf nun 94 Tonnen realisiert werden.

Weiterhin haben sich die Preisnachlässe für lokales Gold in China verringert, was vor allem auf die Erholung der lokalen Goldnachfrage zurückzuführen ist. Ebenfalls gab der WGC die Goldreserven der People’s Bank of China bekannt, die bei 1.948 Tonnen lagen. Das entspricht 3,6 Prozent der Gesamtreserven der Bank.

© WEGHV Redaktion