Dienstag, 22. September 2020

Südafrika: Weniger Goldproduktion im Juli 2020

Das Statistikamt der Republik Südafrika hat die offiziellen Zahlen zum Minenausstoß des Landes per Ende Juli 2020 bekannt gegeben. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergaben sich dabei deutliche Rückgänge, die bei ca. 9,1 Prozent lagen. Allerdings ist der Rückgang im Vergleich zu den Vormonaten geringer ausgefallen.

Durch die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie hatten die Minen des Landes zwischen März und Juni in fast allen Bereichen weniger produziert, als im Vorjahr. Im Juli entspannte sich die Lage erstmals wieder etwas.

Goldabbau weiter rückläufig

Dennoch gibt es weiterhin einige Bereiche, die sich rückläufig entwickelten. Am stärksten fiel der Rückgang beim Abbau „anderer“ nicht-metallischer Mineralien mit minus 44,9 Prozent aus. 32,5 Prozent weniger Chromerz und 19 Prozent weniger Eisenerz wurden ebenfalls abgebaut.

Der Goldbergbau fiel um 10,2 Prozent zurück, während der Kohlebergbau ein Minus von 8,5 Prozent verzeichnete. Es gab allerdings auch Gewinner.

So wurden mit einem Plus von 13,8 Prozent deutlich mehr Diamanten abgebaut als im Vergleichszeitraum. Den zweiten Platz belegten die Platingruppenmetalle, bei deren Abbau die südafrikanischen Minen ein Plus von 4,6 Prozent verzeichneten. Um jeweils vier Prozent stieg der Abbau von Nickel und „anderen“ metallischen Mineralien.

Leichte Zuwächse von 1,8 Prozent gab es zudem beim Abbau von Manganerz und die Kupferproduktion konnte sich minimal um 0,3 Prozent erhöhen.

© WEGHV Redaktion