Montag, 14. September 2020

Gold-ETFs im August 2020 nicht mehr so stark gefragt

Wie aus dem jüngsten Bericht des World Gold Council (WGC) zu den Daten der physischen Goldbestände der weltweiten, börsennotierten Gold-ETFs hervorgeht, hat der Appetit der Anleger auf diese Anlageform im August 2020 nachgelassen. Zwar sind die Reserven der weltweiten Gold-ETFs auch im achten Monat des Jahres um 39 Tonnen mit einem Gesamtwert von 2,1 Milliarden US-Dollar gestiegen. Doch der Anstieg ging langsamer als zuletzt vonstatten. Anfang August hatte der Goldpreis mit 2.067 US-Dollar pro Feinunze ein neues Rekordhoch erreicht. Die Bestände der Gold-ETFs betrugen 3.824 Tonnen und konnten damit ebenfalls ein Rekordhoch verzeichnen.

Das meiste Gold floss erneut in die nordamerikanischen Gold-ETFs. Insgesamt 41 Tonnen im Wert von 2,5 Milliarden US-Dollar flossen hier zu. Auf Platz zwei landeten die europäischen Fonds, die ihre Bestände immerhin noch um elf Tonnen Gold mit einem Gesamtwert von 937 Millionen US-Dollar ausbauen konnten.

Die Fonds in Asien bauten ihre Bestände um sieben Tonnen des gelben Edelmetalls aus, die einen Wert von 459 Millionen US-Dollar aufwiesen. Bei den Fonds der übrigen Regionen wurden Zuflüsse von 1,9 Tonnen Gold mit einem Gesamtwert von 108 Millionen US-Dollar verzeichnet.

© WEGHV Redaktion