Mittwoch, 26. August 2020

In Israel wurden 1.000 Jahre alte Goldmünzen entdeckt

Bei Ausgrabungsarbeiten in Israel haben Jugendliche mehrere Hundert Goldmünzen entdeckt, die vermutlich seit über 1.000 Jahren dort vergraben waren. Das geht aus einem Bericht von Reuters unter Berufung auf Informationen der Israel Antiquities Authority hervor.

Demnach haben die Jugendlichen den Schatz bereits am 18. August entdeckt. Sie hatten freiwillig bei der Ausgrabung mitgeholfen. In dem Gebiet der Ausgrabungen soll ein neues Viertel entstehen, die Münzen befanden sich in einem Tongefäß.

Ausgrabungsdirektor Liat Nadav-Ziv geht davon aus, dass derjenige, der die Münzen versteckt hat, damit rechnete, sie wieder holen zu können. Dafür hat er sogar das Tongefäß mit einem Nagel befestigt. Insgesamt handelt es sich bei dem Fund um 425 Goldmünzen mit 24 Karat, die vermutlich aus dem neunten Jahrhundert stammen, wie Robert Kool, Münzexperte bei der Antiquities Authority erklärte. Zur damaligen Zeit muss dies ein großes Vermögen gewesen sein.

So hätte man mit den Münzen laut Kool damals ein luxuriöses Haus im besten Viertel von Fustat kaufen können. Das war die einstige Hauptstadt Ägyptens, die ohnehin als sehr reich galt.

© WEGHV Redaktion