Mittwoch, 29. Juli 2020

Chinas Goldnachfrage erholt sich langsam

In den ersten sechs Monaten des Jahres nahm die Goldnachfrage Chinas deutlich ab. Insgesamt verzeichnete man einen Rückgang um 38 Prozent, wie aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervorgeht, in dem man sich auf die Daten der chinesischen China Gold Association bezieht.

Sowohl die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus, als auch die damit verbundene Verlangsamung der Wirtschaft des Landes haben zu dem deutlichen Rückgang geführt. China hat nach Angaben des Goldindustrieverbandes im ersten Halbjahr 2020 nur noch 323,29 Tonnen des gelben Edelmetalls nachgefragt.

Bereits im zweiten Quartal zeigte sich jedoch im Vergleich zum ersten Quartal eine leichte Erholung. Zwar musste auch hier im Vorjahresvergleich ein Minus von 26,2 Prozent verzeichnet werden, allerdings erhöhte sich die Nachfrage im Vergleich zum ersten Quartal um 17,5 Prozent auf nun 174,66 Tonnen.

Der inländische Goldausstoß sank im ersten Halbjahr 2020 ebenfalls – insgesamt um 7,3 Prozent auf 217,8 Tonnen. Im zweiten Quartal konnte jedoch auch bei der Goldproduktion eine erste Erholung bemerkt werden. So steigerte sich der Ausstoß von Gold im Vergleich zum ersten Quartal bereits wieder um 5,8 Prozent.

© WEGHV Redaktion