Mittwoch, 10. Juni 2020

Chinas Goldnachfrage bricht ein

Wie aus einem Bericht von sharpspixley.com unter Berufung auf Aussagen des Marktbeobachters Lawrence Williams hervorgeht, hat sich Chinas Goldnachfrage im laufenden Jahr nahezu halbiert. So konnte die chinesische Edelmetallbörse Shanghai Gold Exchange (SGE) im fünften Monat des Jahres lediglich 69,18 Tonnen physisches Gold ausliefern. Ein Jahr zuvor lagen die Lieferungen noch bei 123,11 Tonnen. Das entspricht einem Minus von 44 Prozent.

Auch in den Vormonaten zeigte sich ein ähnliches Bild. Im März 2020 lieferte die SGE demnach 82,27 Tonnen des gelben Edelmetalls aus, im April 95,80 Tonnen. So ergab sich im fünften Monat des Jahres auch im Vergleich zum Vormonat ein Minus von 28 Prozent.

Insgesamt hat sich die Goldnachfrage, basierend auf den Abhebungen aus den Goldtresoren der SGE, im laufenden Jahr auf 387,11 Tonnen belaufen. Im Vorjahr waren es noch 52 Prozent mehr, doch auch 2018 lag die Goldnachfrage deutlich höher. Hier ergab sich im Vergleich sogar ein Minus von 57 Prozent.

© WEGHV Redaktion