Montag, 18. Mai 2020

Neue Goldentdeckungen sind Mangelware

Wie aus einem Bericht von Kitco News unter Berufung auf Daten von S& P Global Market Intelligence hervorgeht, sind große Neuentdeckungen von Goldvorkommen in den letzten Jahren massiv rückläufig. So gab es in den letzten drei Jahren überhaupt keine neu entdeckten Goldvorkommen und in den letzten zehn Jahren nur insgesamt 25 Neuentdeckungen größerer Goldvorkommen.

Wie Kevin Murphy, Analyst bei S&P Global, erklärt, sei dies die Folge von Explorationen, die sich auf alte Entdeckungen konzentrieren und Assets, die bereits in Spätphasen agieren. Dabei gäbe es weltweit noch immer ausreichend Goldassets zur Entwicklung. Allerdings sind durch fehlende neue Lagerstätten und große neue Assets die Gefahren groß, dass alternde Goldminen nicht mehr ohne Weiteres ersetzt werden können.

Letzte große Lagerstätten machen nur sieben Prozent des Goldvorkommens aus

Die in den letzten zehn Jahren entdeckten 25 großen Lagerstätten stellen insgesamt 154,3 Millionen Unzen Gold zur Verfügung. Das sind allerdings lediglich sieben Prozent des seit 1990 entdeckten Goldes. Zwischen 1990 und 2019 wurden rund 278 neue große Goldlagerstätten entdeckt. Hier sollen bis zu 2,19 Milliarden Unzen an Goldreserven schlummern.

© WEGHV Redaktion