Mittwoch, 13. Mai 2020

Australien will China bei Goldproduktion von Pole Position stoßen

Während der Corona-Pandemie, die den meisten Wirtschaftsbereichen Umsatzeinbrüche verschafft, profitiert die Goldindustrie. Das geht aus einem Bericht von Resources Monitor hervor. Demnach ist der Goldpreis seit Jahresanfang bis zum 08. Mai 2020 um zwölf Prozent gestiegen. Das geht aus den Daten von Markets Insider und Trading Economics hervor.

So erzielte unter anderem Newcrest Mining einen durchschnittlichen Goldpreis von 1.569 US-Dollar pro Feinunze. Die All-In Sustaining Costs beliefen sich dagegen nur auf 827 US-Dollar pro Feinunze. Dadurch entsteht eine Preismargin von 742 US-Dollar pro Feinunze. Durch das Zusammenspiel eines starken Goldpreises und hoher Margins ist es den Bergbauunternehmen in Australien möglich, ihre vorhandenen Minen auszubauen und gleichzeitig neue zu entwickeln.

Allerdings bleibt es ungewiss, ob die Goldpreise sich auch weiterhin so positiv entwickeln werden. Fakt ist, laut Australian Mining, dass der Goldmarkt schon immer Bullen und Bären kannte. Die Bären sehen das gelbe Edelmetall aktuell als überpreist an, die Bullen dagegen erwarten einen Anstieg des Goldpreises auf mehr als 2.500 US-Dollar pro Feinunze in den kommenden Monaten.

Allerdings geht man in Australien davon aus, dass man ein kosteneffizienter Goldproduzent sei und demnach China bereits im kommenden Jahr als weltgrößten Goldproduzenten überholen könnte.

© WEGHV Redaktion