Mittwoch, 12. Februar 2020

USA haben 2019 weniger Gold produziert

Wie aus aktuellen Daten des geologischen Instituts der USA, des U.S. Geological Survey (USGS), hervorgeht, sind die Goldproduktionszahlen des Landes im vergangenen Jahr gesunken. Rund 2.000 Tonnen des gelben Edelmetalls konnten die Minen der USA fördern. Das sind elf Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor. Hauptverantwortlich dafür dürften die Produktionsrückgänge in den Minen Carlin, Cortez und Bald Mountain in Nevada sowie Pogo und Fort Knox in Alaska sein.

Rund sieben Prozent des geförderten Goldes fiel als Beiprodukt bei der Verarbeitung von Basismetallerzen an, wie aus dem Rohstoffbericht weiter hervorgeht. Beim recycelten Gold geht man von 130 Tonnen im letzten Jahr aus. Hier konnte die Menge im Vergleich zum Vorjahr um satte elf Prozent gesteigert werden.

Darüber hinaus ist auch die Goldnachfrage zurückgegangen. 2019 belief sich der Verbrauch des gelben Edelmetalls auf 150 Tonnen, ein Jahr zuvor waren es noch zehn Tonnen mehr.

So sahen laut USGS die Goldfördermengen der anderen Länder aus

Neben der Betrachtung der landeseigenen Goldförderung hat USGS auch Angaben zur Goldförderung anderer Länder gemacht. Für China geht man von einer Goldproduktion von 420 Tonnen aufs Jahr gerechnet aus. Australien soll den Angaben zufolge 330 Tonnen Gold ausgestoßen haben und Russland rund 310 Tonnen. Trotzdem soll die gesamte Goldfördermenge weltweit für das Jahr 2019 unverändert bei rund 3.300 Tonnen liegen.

© WEGHV Redaktion