Freitag, 10. Januar 2020

So sahen die weltweiten Goldreserven im November 2019 aus

Der World Gold Council (WGC) hat die offiziellen Zahlen zu den weltweiten Goldreserven der Zentralbanken veröffentlicht. Berücksichtigt wurden die Käufe und Verkäufe der Banken bis Ende November 2019.

Vor allem die türkische Zentralbank hat ihre Goldreserven im elften Monat des Jahres deutlich ausgebaut und 17 Tonnen des gelben Edelmetalls zugekauft. Auch die türkischen Geschäftsbanken erhöhten ihre bei der Zentralbank eingelagerten Goldbestände den Angaben zufolge um 11,8 Tonnen.

Deutliche Zuflüsse verzeichnete man auch bei der Zentralbank der russischen Föderation mit 9,4 Tonnen und den Zentralbanken von Kolumbien (+ 5,1 Tonnen) und Kasachstan (+ 4,6 Tonnen). Die Zentralbank der Mongolei baute ihre Goldreserven um zwei Tonnen, die der Ukraine um 0,3 Tonnen aus. Auch Thailands Zentralbank erhöhte die Reserven um 0,1 Tonnen des gelben Edelmetalls.

Anders verhielten sich dagegen die Zentralbanken von Usbekistan, Malta, Mexiko und im Euroraum. Die Abflüsse beliefen sich auf 0,3 Tonnen, 0,2 Tonnen und 0,1 Tonnen für Mexiko und den Euroraum.

© WEGHV Redaktion