Freitag, 10. Januar 2020

2019: Jahr der Rekorde für Gold-ETFs

Wie aus einem Bericht des World Gold Council (WGC) hervorgeht, haben die physischen Goldbestände der weltweiten ETFs im vergangenen Jahr neue Rekorde erreicht. Die Nettozuflüsse für das Gesamtjahr beliefen sich auf 400 Tonnen mit einem Gesamtwert von 19,2 Milliarden US-Dollar. Im letzten Quartal des Jahres konnten die Gold-ETFs sogar Rekordbestände von 2.900 Tonnen verzeichnen.

Vor allem die nordamerikanischen Gold-ETFs waren für die positive Entwicklung verantwortlich. Alleine sie hatten Zuflüsse von 206 Tonnen mit einem Gesamtwert von 10,1 Milliarden US-Dollar. Auch die an den europäischen Börsen notierten Fonds konnten sich über deutliche Zuflüsse von 188 Tonnen Gold freuen. Diese hatten einen Gesamtwert von 8,8 Milliarden US-Dollar.

Anders sah es dagegen bei den in Asien notierten Fonds aus. Sie verloren leicht, nämlich 0,1 Tonnen Gold mit einem Wert von zwölf Millionen US-Dollar. Bei den Fonds aus den übrigen Regionen verzeichnete man Zuflüsse von 6,3 Tonnen im Wert von 311 Millionen US-Dollar.

Gold-ETFs: Entwicklung im Dezember 2019

Im Dezember 2019 konnten die weltweiten Gold-ETFs Zuflüsse von 13,8 Tonnen Gold verzeichnen, die einen Gesamtwert von 486 Millionen US-Dollar aufwiesen. Diese sind laut dem WGC-Bericht fast ausschließlich auf Zuflüsse in europäische Fonds verursacht worden. In Nordamerika und den anderen Regionen ergaben sich nahezu unveränderte Zuflüsse. Lediglich die asiatischen Fonds mussten Abflüsse von 5,1 Prozent verzeichnen.

© WEGHV Redaktion