Montag, 03. Juni 2019

Edelmetallatlas: Gold gehört in der Schweiz zu den bevorzugten Anlageobjekten

Die Schweizer lieben Gold: Es gehört zu den beliebtesten Investments in der Schweiz. Das geht aus einer Umfrage des Institute of Retail Management hervor. Demnach ist das Betongold mit 53 Prozent zwar die liebste Investition der Schweizer, doch Gold folgt mit 48 Prozent auf dem Fuße. Auf Platz drei liegen der Umfrage zufolge Aktien mit 30 Prozent, danach folgen mit 25 Prozent Fonds und mit 24 Prozent Giro- und Sparkonten.

Die Umfrage hat das Institut an der Universität St. Gallen in Zusammenarbeit mit dem Edelmetallhändler philoro SCHWEIZ AG durchgeführt. 2.300 Erwachsene wurden im Rahmen der Umfrage im April 2019 befragt. Sie stammten sowohl aus den deutsch-, als auch den französisch- und italienischsprachigen Teilen des Landes. Insgesamt wurde auch die Haltung der Befragten zu Edelmetallen im Allgemeinen, wie Gold, Silber, Platin und Palladium erfragt.

Physische Edelmetalle auf dem Vormarsch

Dabei stellte sich heraus, dass sich immer mehr Bürger aus der Schweiz für die physischen Edelmetalle interessieren. Gründe dafür gibt es viele, unter anderem die anhaltend niedrigen Zinsen, wirtschaftliche und politische Unsicherheiten sowie ein allgemein abnehmendes Interesse an klassischen Formen des Sparens.

Die Edelmetalle gelten demnach als inflationssicher. Viele sehen sie auch als Notfallreserve in Krisenzeiten an. Aktuell lagern in den Tresorräumen der Schweizer Nationalbank rund 1.040 Tonnen Gold. Das entspricht rund 127 Gramm pro Einwohner. Geht es also um die Golddichte pro Kopf führt die Schweiz ein entsprechendes Länderranking an.

Schweizer Edelmetallatlas ist einzigartig

Auf Basis der in der Umfrage erhobenen Daten wurde schließlich der Schweizer Edelmetallatlas erstellt. Wie Christian Brenner, CEO der philoro SCHWEIZ AG, erklärte, ist der Edelmetallatlas einzigartig. Mit ihm habe man die „erste repräsentative, landesweite Studie“ geschaffen, bei der die Verbraucher des Landes „über ihre Haltung gegenüber physischen Edelmetallen als Form der Investition befragt wurden“, so Brenner weiter.

 

© WEGHV Redaktion