Freitag, 10. Mai 2019

China baut Goldreserven erneut aus

Wie das Staatliche chinesische Devisenamt SAFE vermeldete, hat China seine Goldreserven im April 2019 erneut ausgebaut. Die Reserven der Chinesischen Volksbank sollen im letzten Monat 61,1 Millionen Unzen bzw. 1.900 Tonnen betragen haben. Im März 2019 lagen sie noch 14,92 Tonnen darunter bzw. bei 60,25 Millionen Unzen. Damit sind die chinesischen Goldreserven im vierten Monat des Jahres um 480.000 Unzen gestiegen.

Bereits seit Dezember letzten Jahres hat die Chinesische Zentralbank ihre Goldbestände kontinuierlich erhöht. Alleine innerhalb der letzten fünf Monate wurden sie um 1,86 Millionen Unzen oder 57,85 Tonnen erhöht.

Goldbestände der ETFs gesunken

Im Gegensatz dazu sind die Goldbestände der weltweiten Gold-ETFs gesunken, wie der World Gold Council (WGC) berichtete. Demnach sind die Bestände im April 2019 um 57 Tonnen gesunken. Sie lagen nur noch bei 2.424 Tonnen. Die Abflüsse aus den ETFs hatten einen Wert von ca. 2,2 Milliarden US-Dollar.

Die meisten Abflüsse mussten die nordamerikanischen Fonds verzeichnen. Hier lagen die Rückgänge bei 45 Tonnen mit einem Gesamtwert von 1,9 Milliarden US-Dollar. Bei den europäischen Fonds gab es Abflüsse von acht Tonnen mit einem Wert von 257 Millionen US-Dollar.

Auch die asiatischen Gold-ETFs blieben von den Abflüssen nicht verschont, wenngleich diese mit 2,5 Tonnen Gold im Wert von 114 Millionen US-Dollar deutlich niedriger ausfielen. In den übrigen Regionen gingen die Goldbestände um 0,4 Tonnen bzw. 16 Millionen US-Dollar zurück.

© WEGHV Redaktion