Donnerstag, 28. März 2019

Altgold-Ankauf boomt

Der Altgold-Ankauf boomt – wohl auch aufgrund des angezogenen Goldpreises in Euro. Teilweise stieg das Ankaufsvolumen bei großen Goldankäufern in den ersten zwei Monaten des Jahres um bis zu 70 Prozent. Dabei sind nicht nur Ankäufe von Goldschmuck, sondern auch von Goldbarren und –münzen berücksichtigt worden. Alleine seit September letzten Jahres ist der Goldpreis in Euro um 15 Prozent nach oben geklettert. Die Edelmetallhändler profitieren von diesem Boom ebenfalls. Sie können eine leicht höhere Rohertragsmarge verzeichnen.

Altgold-Ankauf – so funktioniert’s

Der Ankauf von Altgold funktioniert immer nach den gleichen drei Schritten. Die handelbaren Münzen und Barren aus dem gelben Edelmetall werden jeweils zum tagesaktuellen Preis in die Bewertung aufgenommen. Für Sammlermünzen erfolgt zusätzlich eine Bewertung durch die Numinastik-Abteilung der Händler.

Edelmetalle, die sich mit einfachen Prüfverfahren sofort analysieren lassen, werden direkt bewertet und abgerechnet. Produkte, die als nicht handelbar gelten oder die nicht eindeutig zu bewerten sind, werden eingeschmolzen und anschließend analysiert. Die Analyse wird mit einem speziellen Zertifikat dokumentiert und anschließend wird die Einlieferung der Metalle abgerechnet.

Kunden erwarten vom Edelmetallhändler in allererster Linie die Ermittlung eines fairen Ankaufspreises. Diesen Anspruch haben die großen und bekannten Händler ebenfalls. Würden sie Fehleinschätzungen liefern, könnte das langfristige Nachteile für ihren Ruf haben.

© WEGHV Redaktion