Freitag, 08. Februar 2019

Gold-ETFs mit Zuflüssen im Januar

Der World Gold Council (WGC) hat jetzt die aktuellsten Zahlen zur Entwicklung der physischen Goldbestände bei den Gold-ETFs weltweit veröffentlicht. Demnach sind die Bestände im Januar 2019 weiter angestiegen. Sie kletterten um 72 Tonnen auf jetzt 2.513 Tonnen. Das entspricht Zuflüssen im Wert von 3,1 Milliarden US-Dollar. Damit haben die weltweiten Gold-ETFs bereits zum vierten Mal in Folge einen Monatszufluss verzeichnet.

In Nordamerika gab es in diesem Monat die größten Zuflüsse. Hier konnten die Gold-ETFs 72 Prozent der weltweiten Zuflüsse verzeichnen. Sie beliefen sich auf insgesamt 53 Tonnen und hatten einen Wert von 2,2 Milliarden US-Dollar.

In Europa haben die Fonds ihren Bestand um 20 Tonnen aufgestockt. Damit sind 902 Millionen US-Dollar zugeflossen. Die asiatischen Fonds haben mit einer Steigerung von 0,1 Tonnen die geringsten Zuflüsse verbucht. Sie hatten lediglich einen Wert von drei Millionen US-Dollar.

Geringere Goldbestände sind die Ausnahme

In den Gold-ETFs anderer Regionen wurden die Bestände dagegen reduziert. Sie gingen insgesamt um 1,3 Tonnen im Wert von 62 Millionen US-Dollar zurück. Das ist eine rückläufige Entwicklung von 4,6 Prozent.

Damit halten die nordamerikanischen Fonds derzeit 1.284,5 Tonnen Gold, die europäischen Fonds 1.117,2 Tonnen und die asiatischen Fonds 79,7 Tonnen des gelben Edelmetalls. Die übrigen Gold-ETFs kommen auf eine gehaltene Goldmenge von 31,4 Tonnen.

© WEGHV Redaktion